04.11.2018 13:52 Alter: 5 days

BSV Einheit Frohburg - BlauWeiss Bennewitz 1:1 (1:0)
Trotz Remis weiterhin Ligaspitze

Mit einem 1:1 endete die Spitzenpartie des 11. Spieltages in der Kreisoberliga. Dadurch gelang es den Randwurzenern als erste Mannschaft im Spieljahr 2018/19 dem Klassenprimus die ersten beiden Punkte abzuluchsen.


BSV Einheit Frohburg – Blau-Weiß Bennewitz    1:1 (1:0)

Tore:    1:0 Geißler (26.), 1:1 Neustadt M. (51.)

Bes. Vork.: 44. Gelb-Rote Karte Neustadt D. (BW)

Zuschauer:  190

Schiedsrichter:
Matthias Reschke, Paul Oehme, Max Bäßler

Frohburg:
Pfeiffer,  Schmidt M., Ussat, Steinbach, Spranger (67. Anders), Frank (73. Khelifi),
Jacob, Zein, Zschalich, Kruggel, Geißler  

Bennewitz:
Neugebauer, Wimberger, Niederberger, Neustadt M., Neugebauer (72. Brose)
Wagner, Neustadt D., Graf, Kuntzsch, Jeurink (46. Ernst), Hantke


Trotzt Remis weiterhin Ligaspitze

Mit einem 1:1 endete die Spitzenpartie des 11. Spieltages in der Kreisoberliga. Dadurch gelang es den Randwurzenern als erste Mannschaft im Spieljahr 2018/19 dem Klassenprimus die ersten beiden Punkte abzuluchsen. Mit beiderseitig großen Erwartungen begann die Partie vor stattlicher Zuschauerkulisse. Frohburg erpicht die stolze Siegesserie fortsetzen zu können, Bennewitz natürlich mit der Absicht dem ein Ende zu bereiten. Einheit beherrschte vom Anpfiff weg die Gäste. Mit ruhigen, auf Sicherheit bedachten Aufbauspiel wurde Blauweiß laufen gelassen um Lücken aufzudecken. Dies gelang mehrfach über die linke Achse Steinbach, Zein und Geißler. Frohburgs Goalgetter Jacob vermochte nach einer Viertelstunde das erste Achtungszeichen zu setzen, als er sich gegen drei Gegner behaupten konnte und sein Schlenzer mit links aufs lange Eck von Neugebauer im Bennewitzer Tor entschärft wurde. Praktisch im Gegenzug vergab Kuntzsch den ersten Hunderter der Gäste. Nach Ballverlust allein auf Pfeiffer zulaufend, vergab er kläglich über den herausgeeilten Frohburg Hüter den Führungstreffer. Glück für die Rennstädter. Als dann Steinbach den Ball fantastisch eroberte, schaltete Kruggel gedankenschnell, als er Geißler auf links außen schickte. Dessen Ball An- & Mitnahme mündete für alle überraschend sofort im Abschluss. Aus gut und gerne 25 Metern halblinker Position einfach mal abgezogen, zappelte das Runde im Netz der Muldeanrainer. Neugebauer im Gästetor staunte ungläubig.
Mit der Führung im Rücken beherrschten die Rennstädter die Partie weiterhin nach Belieben. Der Gast seinerseits zog sich fortwährend in die eigene Hälfte zurück und harrte der Dinge die sich Frohburg einfallen lassen würde. Lediglich ein flott über links vorgetragener Angriff mit Pass in den Rücken der Abwehr zum einlaufenden Flügelspieler brachte Gefahr. Pfeiffers Parade konnte Kuntzsch im Anschluss per Kopf nicht im Tor der Einheimischen unterbringen, da Pfeiffer blitzschnell wieder auf den Beinen den Ball sicher und ohne große Mühen herunter pflückte. Der zweite Abschluss der Gäste in 45 Spielminuten. Die Einheit verpasste es, die Entscheidung bis zum Pausentee herbei zu führen. Die Chancen dazu waren auf alle Fälle vorhanden. So parierte Neugebauer unter anderem einen Drehschuss von Jacob sehenswert im kurzen Eck. Ab Mitte der ersten Hälfte fielen die Gäste unnachahmlich mit dauerhaften Meckern auf. Egal wie eindeutig die Spielsituationen auch waren, jede Entscheidung von Schiedsrichter Reschke wurde kommentiert, mit jammern und Gesten hinterfragt. Natürlich allen voran der Gästetrainer, wer auch sonst. Zum Glück kam es jedoch, sonst ja eher meistens ausbleibend, dass Reschke durchgriff. Neustadts wohl wahrscheinlich teils beleidigende Worte in Richtung Schiri quittierte dieser mit 2x gelb binnen 4 Minuten. Ampelkarte, ab unter die Dusche! Anschießend war Pause.
In dieser ermahnte Krauspe sicherlich zur Vorsicht. Nicht immer ist es zwingend von Vorteil mit einem Mann mehr auf dem Platz zustehen. Am besten, die sofortige Entscheidung wird erzwungen. Diese ergab sich auch sogleich. Geißler schneller am Ball wie der eingewechselte neue rechte Verteidiger Ernst, zog unwiderstehlich in den Strafraum. Den Ball etwas zu weit vorgelegt, vermochte er erst kurz vor der Grundlinie nach innen zu ziehen. Um selber abschließen zu können war der Winkel zu spitz und Neugebauer am kurzen Pfosten. So legte er quer auf Jacob, der jedoch bedrängt, den berühmten Schritt zu weit vorm Ball war, um ins leere Tor einschieben zu können. Das wäre es gewesen. So bekamen die Gäste einen Freistoß an der Mittellinie zugesprochen. Dieser stark vors Tor gezogen war teils schwer zu verteidigen, aber die Freiheit die Martin Neustadt im Frohburger Strafraum genießen durfte, eher fahrlässig. So nutzte dieser die Gelegenheit und traf durch Pfeiffers Hosenträger zum Ausgleich. Schade, da dies die einzige Chance der Gäste im zweiten Abschnitt sein sollte. Der BSV hingegen machte weiter. Lediglich die Räume der ersten Halbzeit boten sich kaum noch. Zwei Viererketten vorm Sechszehner machten es schwer. Nichts desto trotz kam man zu Möglichkeiten. So reichte Jacobs Stiefelspitze nicht ganz aus, Ussats Freistoß blieb in der Mauer hängen, Neugebauer hielt gegen Geißler, der Nachschuss von Jacob wurde kurz vor der Linie geklärt. Schlussendlich war es durchaus möglich den Status der vollen Punktausbeute beizubehalten. An diesem Samstag sollte es aber leider nicht sein. Passiert ist jedoch nichts. Man bleibt ungeschlagener Tabellenführer mit vier Punkten Vorsprung auf den Bornaer SV und hält die Gäste ebenfalls auf Distanz. Mehr geht kaum!     

RH7