03.12.2017 14:15 Alter: 1 day

BSV Einheit Frohburg - Chemie Böhlen 6:1 (3:1)
Frohburg zu Hause in der Hinrunde mit weißer Weste

Nachdem in der Vorwoche aufgrund der Witterungsverhältnisse die Auswärtspartie beim SV Tresenwald buchstäblich ins Wasser gefallen war und man dadurch ohne eigenes Hinzutun den Platz an der Sonne der Elf aus Bennewitz Preis geben musste, eroberte man diesen zumindest erst einmal kurzfristig zurück.


BSV Einheit Frohburg – SV Chemie Böhlen   6:1 (3:1)

Tore:  0:1 Anders (8. ET) 1:1, 2:1, 3:1 Geißler (31., 37., 40.)
4:1 Anders (53.) 5:1, 6:1 Schütze (73., 80.)

Zuschauer:  100

Schiedsrichter:
Thomas Mikusch, Ralf Schrock, Frank Kunze

Frohburg:
Pfeiffer, Ussat, Gey, Steinbach (68. Frank), Spranger, Schütze,  Anders (78. Brade K.), Mertin, Zschalich, Kruggel (65. Thieme), Geißler

Böhlen:
Arndt, Keyselt, Scharf, Rieger (85. Duwe), Kuppert, Opfermann, Ferl, Röder,
Wächtler, Hintzsche, Meeser (66. Müller)


Frohburg zu Hause in der Hinrunde mit weißer Weste

Nachdem in der Vorwoche aufgrund der Witterungsverhältnisse die Auswärtspartie beim SV Tresenwald buchstäblich ins Wasser gefallen war und man dadurch ohne eigenes Hinzutun den Platz an der Sonne der Elf aus Bennewitz Preis geben musste, eroberte man diesen zumindest erst einmal kurzfristig zurück. Mit heutiger Unterstützung der Alemannen vielleicht aber auch über den kompletten Spieltag hinweg, bevor man am bevorstehenden Woche den Bennewitzern auch in der Rennstadt ihre Grenzen im direkten Duell aufzeigen möchte.
Am Samstag vor dem 1. Advent überließ man wiederholt dem Gästeteam keinen einzigen Punkt, obwohl man den Chemikern zum Führungstreffer verhalf. Ein Eckball am kurzen Pfosten herabfallend, fiel Anders auf die Stiefelspitze und lies Pfeiffer aus Nahdistanz keine Abwehrmöglichkeit. Die Einheimischen versuchten schnellstmöglich den Ausgleich zu erzielen. Ussat und Steinbach scheiterten frei vor Arndt. So dauerte es bis zur Vollendung der ersten 30 Minuten ehe Christian Geißler per Hattrick innerhalb 9 Minuten die Verhältnisse analog der Tabellensituation gerade rückte. Beim ersten Treffer nach Balleroberung und Vorlag von Steinbach ließ er Arndt im 1 zu 1 keine Chance. Der zweite Treffer gelang ihm, nach etwas zu kurz abgewehrten Eckball aus dem Rückraum von der Strafraumgrenze. Unhaltbar! Der stritte Streich folgte so gleich. Anders schickte Geißler steil über links. Frei zog er bis zum Fünfereck und schob souverän flach ins lange Eck ein. Ein beruhigender Pausenvorsprung. Nach der Halbzeit stellte Anders die Weichen endgültig auf Sieg. Über links enteilte er der Gästeabwehr vollends, überraschte Arndt dazu im kurzen Eck und machte seinen Fauxpas wieder weg. Mit diesem Treffer war die Moral der Chemiker nun endgültig gebrochen. Frohburg ließ Ball und Gegner laufen. Das Spiel wurde mehrfach über die gesamte Platzbreite angelegt, aber auch sehr variabel mit eingestreuten Steil- und Diagonalpässen aus der Abwehr heraus für Überraschungen gesorgt. So legte der an diesem Tag überragend aufgelegte Geißler noch die letzten beiden Treffer für Sturmpartner Schütze auf. Seinen ersten Treffer erzielte er per Schlenzer ins lange Eck aus 20 Metern. Traumtor! Beim Treffer zum halben Dutzend führte man die Gäste dann regelrecht vor. Riegers Schnitzer gab Geißler freie Bahn zum Gästetor nach Pfeiffers Abschlag. Dessen uneigennütziges Abspiel kurz vorm Fünfer nahm Schütze statt direkt einzuschieben an und narrte Hüter und Abwehrspieler doppelt, bevor der Ball endgültige in den Maschen lag. Die Einheimischen verpassten es sogar das Ergebnis noch wesentlich deutlicher zu gestalten. So scheiterte Zschalich am Gebälk, sowie Schütze noch zweimal mit 100prozentigen Torchancen um nur drei aufzuzählen. Die Rennstädter schafften so den 6. Sieg im 6. Spiel vor eigenem Publikum, die im Schnitt mit 105 Personen die Partien verfolgten. Bei voller Ausbeute von 18 Punkten, sahen diese unglaubliche 32 Treffer der Krauspeelf, bei lediglich 3 Gegentreffern. Eine Wahnsinnsbilanz!
   
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