17.04.2017 19:22 Alter: 192 days

BSV Einheit Frohburg - Falkenhainer SV 0:3 (0:1)
Ostern zum vergessen

Mit der Wahnsinns Ausbeute von 0 Punkten und 0 Toren aus 180 Spielminuten geht das vergangene Osterwochenende eher in die negativen Analen der Frohburger Kreisoberligageschichte ein


BSV Einheit Frohburg – Falkenhainer SV   0:3 (0:1)

Tore:  0:1 Nico Barth (39.) 2:0 Sebastian Fleischer (55.)
3:0 Tobias Schmidt (57.)

Zuschauer: 60

Schiedsrichter:
Alexander Thamke, Henry Lickfeldt, Christopher Tauchmann

Frohburg:
Pfeiffer, Brade K., Brade T., Zschalich, Ussat (58. Mertin), Steinbach, Geißler,
Frank (58. Gey), Schütze, Anders, Schulz

Falkenhain:
Zschammer, Schruttke (62. Schlausch), Barth, Schlicke, Fleischer (90. Steyer),
Hellmann, Franke, Schmidt, Kleine, Knoblich, Krallus


Ostern zum vergessen – 0 Punkte, 0 Tore

Mit der Wahnsinns Ausbeute von 0 Punkten und 0 Toren aus 180 Spielminuten geht das vergangene Osterwochenende eher in die negativen Analen der Frohburger Kreisoberligageschichte ein.

Hatte man am Gründonnerstag noch eine spielbestimmende Einheit Truppe gesehen, der es leider nicht gelang, die Chancenflut gegen Grimma II in zählbares zu münzen, so zeigten sich die Einheitkicker zum Ostermontag wie verwandelt. Spötter meinten, dass Wetter zu Ostern wäre wesentlich schöner gewesen! So wechselhaft sich dieses innerhalb der 4 freien Ostertage zeigte, genau so stellten sich die Aktionen der Einheimischen dar. Egal in welchem Mannschaftsteil, ob Abwehr, Mittelfeld oder Angriff, hinter jedem versteckten die Frohburger fein säuberlich ein bunt geschmücktes Osterkörbchen für die Gäste. Gefüllt wurden diese mit katastrophalen Fehlpässen, Ballverlusten und schier abstrakt von außen anmutendem Ballvertreiben. Einladungen ohne Ende. Falkenhain brauchte sich somit nur noch auf Suche begeben, die Ostereinladungen anzunehmen. So deutete sich der erste Gegentreffer lange vorm Einschlag an. Ein Angriff über links ermöglichte Christoph Hellmann in aller Seelenruhe zu einer maßgeschneiderten Eingabe auf den zweiten Pfosten. Der einlaufende Nico Barth brauchte den Ball nur noch zur Gästeführung einschieben.
Zur Halbzeitpause vermochte lediglich der Gedanken „Es kann ja nur noch besser werden!“ die kopfschüttelnden treuen Frohburger Anhänger von Besserung zu träumen. Leider wurden diese jäh nach Wiederbeginn aus Ihren Träumen gerissen. Die Ansprache von Trainer Krauspe war kurz, dafür aber auf alle Fälle sicherlich sehr laut und  zutreffend gewesen sein. Die Versuche das Spielgeschehen an sich zu reißen und den Gast unter Druck zu setzen, endete jedoch mit deutlichen Hinweisen zur genauen Lage der versteckten Osternester. Nimm du den Ball ich habe Ihn sicher, oder so ähnlich fielen beide Treffer. Erst Schütze/Ussat und beim dritten Gästetreffer Schulz/Brade/Pfeiffer luden die Falkenhainer Fleischer und Schmidt zwischen der 55. und 57. Spielminute zum Danke sagen ein. Lediglich den Willen die Partie noch einmal zu drehen, konnte man den Frohburger nicht abstreiten. Auf Grund der unterirdischen, mangels Einstellung verschenkten ersten Hälfte, gelang es aber zu keiner der zweiten 45 Minuten die schon so oft gezeigte Sicherheit im Spielaufbau aufblitzen zu lassen. So glichen die Torabschlüsse auch eher Slapstick-Einlagen. Egal wie 100%tig die Torchance sich bot, die Entscheidung was man daraus machen soll, war immer die Falsche. Wie es dann meistens noch so ist, kommt zum Unvermögen auch noch Pech dazu. Ein verwehrter Strafstoßpfiff und der Innenpfosten passten in das Gesamtbild des Frohburger Spieles. Innerhalb einer Woche hagelte es somit die dritte Niederlage in Folge. Diesen Trend gilt es im kommenden Heimspiel gegen Waldheim zu stoppen und sich den Frust mit einer Trotzreaktion von der Fußballerseele zu schießen. Auf alle Fälle sollten dann keine Eier mehr auf dem mit viel Mühe hergerichteten Werner-Seelenbinder grün zu finden sein.     
   
RH7