14.11.2015 22:21 Alter: 2 yrs
Von: Rico Hiensch

BSV Einheit Frohburg – SG Gnandstein 49 1:2 (0:1)
Burgherren entführen die Punkte aus der Rennstadt

Vor der stattlichen Kulisse von 350 Zuschauern und bei eher „very british Weather“ endete das ewige Derby beim Abpfiff nicht unbedingt verdient mit einem 2 zu 1 Auswärtssieg der Mannen von unterhalb der Burg.


BSV Einheit Frohburg – SG Gnandstein 49  1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Christian Beyer (45.), 0:2 Franz Rössner (52.), 1:2 Philipp Jacob (54.)

Zuschauer: 350

Schiedsrichter:
Max Lippold, Peter Aßmann, Ekkehard Reißig

Frohburg:
Pfeiffer, Brade K., T. Brade, Ussat, Gey, Steinbach, Spranger, Jacob,
Schütze, Anders, Mertin (71. Frank)

Gnandstein:
Naumann (21. Kipping), Schmidt S., Eichler, Schmuck, Schmidt M,. Thielemann,
Liebing (85. Tränkmann), Dreßler, Beyer (81. Schmidt K.), Rößner, Weber

Burgherren entführen die Punkte aus der Rennstadt

Vor der stattlichen Kulisse von 350 Zuschauern und bei eher „very british Weather“ endete das ewige Derby beim Abpfiff nicht unbedingt verdient mit einem 2 zu 1 Auswärtssieg der Mannen von unterhalb der Burg. Somit rangiert Gnandstein nun auf dem 7. Tabellenplatz und die Einheimischen wurden von Böhlen überholt und finden sich auf dem 10. Platz wieder. Das Spiel wurde vom Wind geprägt. In der ersten Halbzeit erspielten sich die Gäste mit Rückenwind zahlreiche, teils 100prozentige Torchancen. In der zweiten Hälfte war dies dann den Gastgebern vorbehalten. In der 3. Spielminute vergab Steven Liebing nach einer Eingabe von der rechten Seite als er frei vor Pfeiffer übers Tor schoss. Nur 5 Minuten später durfte sich Pfeiffer das erste Mal auszeichnen, als er lange vor dem anlaufenden Franz Rößner stehen blieb und dessen Torschuss mit einer Glanzparade abwehrte. Auch in der 25. Minute konnten die Frohburger sich glücklich schätzen den ersten Gegentreffer immer noch nicht kassiert zu haben, als Michael Schmuck nach einem Eckball frei am langen Pfosten den Ball über das leere Tore köpfte. Die Einheimischen Angriffsbemühungen wurden zu fahrig vorgetragen. Der letzte Paß kam nicht an, die Flanke war zu weit oder man wurde von den Gästen schon bei der Ballannahme intensivst gestört, waren die Dinge die Frohburger Torchancen hier noch verhinderten. So dauerte es bis zur 37. Minute. Ein langer Ball von Kevin Brade in die Spitze auf Philipp Jacob konnte vom herausgeeilten Marcel Naumann unter Bedrängnis von Jacob und 2 Mitspielern nur kurz gefaustet werden. Die Direktabnahme mit links aus 25 m vom mitgelaufenen Christopher Ussat aufs leere Tor konnte gerade noch auf der Linie vom Abwehrspieler gestoppt werden. Wie auch schon vor 2 Wochen gegen Großsteinberg fingen sich die Einheit Mannen den Gegentreffer mit dem Halbzeitpfiff.
Ein unnötig verursachter Freistoß, durch Kevin Brade verursacht, fand Thielemann am zweiten Pfosten vollends ungedeckt. Sein etwas verunglückter Kopfball konnte Christian Beyer mit dem Knie zur Gästeführung über die Linie drücken.
Nach der Halbzeitpause nutzten dann die Einheit den Rückenwind und setzte sich in der Gästehälfte fest. Umso schmerzhafter war der zweite Gegentreffer durch Franz Rößner, nach Vorarbeit über die linke Seite von Rene Dreßler. Es war klug und zügig vorgetragen aber in Summe dem Gegner auch viel zu einfach gemacht. Zum Glück folgte der Anschlusstreffer praktisch im Gegenzug. Simon Gey schickte Jacob über rechts, zog in die 16 und vollendete mit einem Tunnel gegen Naumann ins lange Eck. Mit einem Schlag war die Spannung binnen 2 Minuten zurück. Die Frohburger wollten sich hier auf keinen Fall geschlagen geben und rannten fortan das gegnerische Tor an. Der Ex Gnandsteiner Florian Schütze scheiterte freistehend mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung am Reaktionsschnellen Naumann. Kurze Zeit später stand dann der linke Torpfosten dem eingewechselten Lucas Kipping zur Seite, als der Freistoß von Jona Anders an diesen klatschte. In der 86. Minute war es dann der sonst immer so treffsichere Jacob, der durch Gey steil in Richtung Gnandsteiner Tor geschickt wurde und  den Ausgleichstreffer leider nicht erzielen konnte. Aus 11 Metern, trotz heftiger Bedrängnis, verfehlte sein Abschluss das Ziel um Haaresbreite. Dies sollte die letzte Riesenchance auf den Ausgleich gewesen sein. Es sollte nicht sein. Schade. Ein Unentschieden hätte ein gerechtes Ergebnis dieses Derbys wiedergespiegelt.     

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