22.08.2015 23:07 Alter: 2 yrs
Von: Rico Hiensch

BSV Einheit Frohburg – FC Grimma II 1:3 (1:0)
nach der Halbzeitpause den Spielfaden verloren

Mit einer 1:3 Niederlage endete die Partie der Renn- gegen die Muldestädter. Nunmehr haben beide Mannschaften 3 Zähler auf Ihrem Punktekonto und befinden sich in der noch nicht Aussagekräftigen Tabelle im Mittelfeld.


BSV Einheit Frohburg – FC Grimma II 1:3 (1:0)

Tore:
1:0 Jacob (18.), 1:1 Gräf (29.), 1:2 Fritzsche (59.), 1:3 Willuhn (70.)

Zuschauer: 110

Schiedsrichter:
Tommy Riedel, Partick Rohr, Maik Labudde 

Frohburg:
Pfeiffer, K. Brade, C. Ussat, Gey, Steinbach, Spranger,
Frank, Jacob, Schütze (66. Lietsch), Anders, Mertin (84. Schellbach)

FC Grimma II:
Kuberski, Kaiser, Hoffmann, Wimberger, Hannover, Fritzsche, Hein (29. Gräf), Vettermann (71. Matthes), Engel (60. Illinger), Berthold, Willuhn


nach der Halbzeitpause den Spielfaden verloren

Mit einer 1:3 Niederlage endete die Partie der Renn- gegen die Muldestädter. 
Nunmehr haben beide Mannschaften 3 Zähler auf Ihrem Punktekonto und befinden
sich in der noch nicht Aussagekräftigen Tabelle im Mittelfeld.
In der ersten Halbzeit zeigten die Mannen um Trainer Krauspe, dass sie gegen die
Grimmaer Truppe endlich mal nicht verlieren wollten. Mit gutem Stellungsspiel, Aggressivität, Laufbereitschaft und dem nötigen Quäntchen Glück ließ man den Gegner zu keiner 100 prozentig Chance kommen. Nein, man selbst setzte das erste Achtungszeichen und ging damit gleich in Führung. Andre Spranger schlug in der 20. Minute einen Zuckerdiagonalpass von der Mittellinie in den Grimmaer 16-er. Dieses Punktgenaue Anspiel wusste der einlaufende Philipp Jacob aus gut 18 Metern direkt per Kopf ins lange Eck von Kuberski zu befördern. Die Gäste waren sichtlich geschockt. Bis zur Halbzeit fiel Ihnen keine passende Antwort ein. Fast hätte jedoch Jacob mit dem Pausenpfiff die Führung ausgebaut. Er verfehlte das Gehäuse aber um Haaresbreite. In der Pause schien der Grimmaer Trainer die richtigen Worte gefunden zu haben. Gleichzeitig bekam die Pause und die Systemumstellung den Einheimischen scheinbar nicht.  Diesmal waren Sie es, die 2 Gegentreffer in kurzer Zeit hinnehmen mussten. Beim ersten bekam man keinen Zugriff im Mittelfeld. Ein Anspiel in die Schnittstelle der Abwehr nutze Gräf eiskalt aus. Der folgende fiel nach Ballverlust im Vorwärtsgang. Steinbach rückte aus der Viererkette und erkämpfte das Leder, war es aber nach nichtgeahndetem Foulspiel schnell wieder los. Fritzsch wurde prompt steil geschickt und lies Pfeiffer keine Abwehrchance. Die Frohburger vermochten es leider nicht die Partie zu drehen. Im Gegenteil. Ein Einwurf nahe der Eckfahne brachte den 3. Grimmaer Treffer. Willuhn wurde angeworfen. Er verschaffte sich mit einer kurzen Körpertäuschung den nötigen Freiraum und hob den Ball von der Strafraumgrenze mit links über Pfeiffer hinweg unter die Latte. In der Schlussviertelstunde scheiterte Christopher Ussat nach Anspiel von Lietsch am herausgeeiltem Hüter Kuberski. Kurz darauf verfehlte Spranger des Gegners Gehäuse im Nachschuss eines abgewehrten Freistoßes nur knapp. So blieb der von den Zuschauern erhoffte Anschlusstreffer und vielleicht sogar der dann noch fallende Ausgleich leider nur der Wunschvater des Gedanken. Alles in allem geht der Grimmaer Sieg aufgrund der eher mit Schatten behafteten Frohburger zweiten Halbzeit in Ordnung. Bei einem möglichen Erhalt des Leistungsniveaus aus den ersten 45 Minuten, wäre aber durchaus mehr drin gewesen.